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    <title>olim devona (vom sofa in die Unterwelt) : Rubrik:Randzone</title>
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    <description>vom sofa in die Unterwelt</description>
    <dc:publisher>Olim-devona</dc:publisher>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:date>2009-01-13T00:00:27Z</dc:date>
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    <title>olim devona</title>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/5429663/">
    <title>Graffiti im Krieg oder Krieg im Graffiti?</title>
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    <description>US-Amerikanische Soldaten brachten nicht nur Krieg, Zerstörung und weltherrschaftliche Ideen von Demokratiedominanz  in den mitteren Osten, sie brachten auch ihre eigenen Spray Dosen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Soldaten nutzen diese in Folge dessen  zur künstlerischen Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lodominelli.com/2008/02/03/iraq-graffiti-by-us-soldiers-gangs-tags-graffiti-writing/&quot;&gt;Hier wurden sie gesammelt und ausgestellt...&lt;/a&gt; und mit einem ellenlangen Text versehen, den ich aber nicht mehr als 20 Zeilen aushalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ich bin wohl eher der visuelle Typ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://sonner.antville.org/stories/1868193/&quot;&gt;(via)&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-07T08:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/4333766/">
    <title>Es ist vollbracht!</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/4333766/</link>
    <description>Wirft man einen kleinen Blick auf die letzten Beiträge, könnte man denken, Olim ist im Kloster gewesen und hat sich auf die mystische Bahn begeben. &lt;br /&gt;
Weit gefehlt, es war keine mystische Bahn, sondern das Netzwerk, was ich vor zwei Monaten versucht habe, so richtig durchzurütteln. Und zwar hatte der &lt;a href=&quot;http://www.caoss.org&quot;&gt;Verein&lt;/a&gt;, dem ich vorzusitzen gezwungen wurde (:- ), den Entschluss gefasst einen &lt;a href=&quot;http://www.tethys.caoss.org&quot;&gt;Blog zu Zentralasien&lt;/a&gt; ins Netz zu stellen. Da &lt;a href=&quot;http://wordpress.org&quot;&gt;wordpress&lt;/a&gt; wie auch dieser nette &lt;a href=&quot;http://www.twoday.net/&quot;&gt;Blogprovider&lt;/a&gt; hier die bequeme Option geben, einem Eintrag einen Datumsstempel in der Zukunft zu geben, war die einhellige Meinung der damaligen drei Blogmusketiere, doch erst einmal überall herumzukrakeelen, dass ein Zentralasienblog in der Mache wäre.  Es wurde &lt;a href=&quot;http://www.joe-list.de/&quot;&gt;gepostet&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;zawleipzignews@yahoogroups.de&quot;&gt;gepostet&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.evifa.de/cms/de/&quot;&gt;gepostet&lt;/a&gt; und sogar ein gutgemeinter &quot;email-Spam&quot; unter befreundeten Korrespondenzen eingerichtet. &lt;strike&gt;(Komisch nur, das auf die Aufforderung, das derjenige der sich belästigt fühlte, eine unsubscribe email zurückgeschicken könne, keiner Folge leistete.)&lt;/strike&gt; Die Zugriffe auf diese Postingaktion waren gewaltig, innerhalb des ersten Monats hatten sich 1500 Leute die Baustelle angeschaut, ohne das irgendein Inhalt zu sehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam die lange Zeit des Wartens, die lange Zeit des Emailschreibens an Leute, die was zu sagen haben und bisher tolle Forschungen geleistet haben und und und. Gott sei dank, muss man sagen, war der Zeitraum auf zwei Monate festgelegt, die ersten Beiträge trudelten erst in den letzten Tagen ein. Der eine oder andere Redakteur konnte gewonnen werden und so entstand ein klitzkleines &lt;a href=&quot;http://www.tethys.caoss.org/about&quot;&gt;Redaktionsnetzwerk&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne hier meine Leser zu sehr mit einem Making of zu langweilen, nur dieses eine kleine Detail noch. Am erstaunlichsten fand ich bei den meisten unserer Netzwerkknotenpunkte die Unwilligkeit sich auf die Chancen, die das Netz auch als Kommunikationsraum bietet, einzugehen. Und zwar gedachten wir mittels einer open source Software &lt;a href=&quot;http://moodle.org&quot;&gt;moodle&lt;/a&gt;, die es einem erlaubt, so etwas wie ein virtuelles Büro einzurichten, ein gemeinsames Arbeiten zwischen Italien, Lhasa, Duschanbe, Leipzig und Berlin einzurichten. In diesem virtuellen Büro gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Man kann Cafetrinken und chatten, man kann workaholic sein und wie ein verrückter Texte produzieren, redigieren, man kann Netzwerkarbeit leisten und  Rundmails erstellen und und und.  Man muss sich nur, während man an seinem Schreibtisch sitzt in das System einloggen und gut ist. Dieses Angebot wurde bisher kaum  angenommen. Anscheinend gibt es immer nur Vernetzungsideen im Netz von Leuten, die sich über andere Sachen und auf andere Art und Weise was zu sagen haben. Die Wissenschaft und ihre Rhizome sind immer noch diese alten langweiligen &quot;sich treffen und mal darüber reden&quot; Typen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ich hier nicht so viel meckern will, sondern eher ein virtuelles erleichtertes Seufzen in die Runde geben will, das der Überschrift nahe kommt: Es ist vollbracht, der Blog &lt;a href=&quot;http://www.tethys.caoss.org&quot;&gt;tethys.caoss.org&lt;/a&gt;  ist im Netz online und wird jede Woche einen fundierten Beitrag zu Zentralasien veröffentlichen, wenn es einen aktuellen Anlass gibt, der zur Eile gebietet, wird das auch in der Wochenmitte  noch einmal der Fall sein. Aber mehr ist selbst den zentralasienenthusiastischsten Lesern nicht zuzumuten.&lt;br /&gt;
Schaut doch mal rein...</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-09T11:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/4048949/">
    <title>Die Schneemenschen</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/4048949/</link>
    <description>Rußland ist Heimat abstruser Ideen und uralten Heidentums. Hier konnte nicht nur die sagenhafte Utopie des Kommunismus seinen Nährboden finden, sondern auch noch so mysteriöse Leute wie Rasputin zur Macht gelangen. Schon Tarkowskij will uns in seinem&lt;a  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=w-apnv0ETPg&quot;&gt; Andrej Rubljow&lt;/a&gt;  ein heidnisches Rußland unterschieben aber auch der Blick in die Kultur der Eisbader jagt befremdendes Frösteln über den Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war ja, &lt;a href=&quot;http://olimdevona.twoday.net/stories/3758230/&quot;&gt;wie gesagt&lt;/a&gt;, das 20. Jh.  das Jahrhundert der einfachen Antworten.  So dachte sich der Minister für Gesundheitswesen (die SU ist übrigens einer der ersten Staaten, die die Gesundheit des Volkes zur Staatsaufgabe machten und eigens ein Ministerium für Gesundheit gründeten.)  eine hübsche kleine Formel aus, wie die Völker der Sowjetunion flugs eine riesigen zivilisatorischen Sprung machen würden. Kultur, meinte er nämlich, ist nichts anderes als Alphabetisierung plus Hygene.  Kulturvolle Menschen (das Wort &lt;i&gt;kulturnyj &lt;/i&gt;für kulturvoll kommt aus eben jener Zeit der Kulturrevolution der Bolschewiki) müssen also immer nur schön schreiben und lesen können und sich mal waschen, dann ist das mit der Kultur auch schon geritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Russen Mittelasien eroberten, da bauten sie ihre Neustädte nur in die Nähe der Altstädte, sonst gingen sich Kolonisierer und Kolonisierte in den Städten kaum auf die Nerven (nur die blöden Siedler, die mussten immer diesen Stress machen, von wegen doofe Nomaden und Land muss bebaut werden aber nicht abgegrast usw.) &lt;br /&gt;
Als die Bolschewiki aber nun die ganze Sache in die Hand nahmen, da ging das mit der Kulturrevolution so weit, dass sie mitten in den Innenstädten Badestrände anlegte. So gibt es auch heute noch in Taschkent am Anhor ganzjährig betriebene Badeklubs. Ebenso in der Stadt Khodjand, am Syr Darja. Auch dort war der städtische Strand gegenüber vom Bezirksregierungssitz (dem Weissen Haus). Einer kleinen Gruppe einer europäischen Avantgarde war das Wasser der städtischen Flüsse aber nicht kalt und sauber genug. So gingen sie in die Berge. Dort kletterten sie zu den Gletschern hinauf und legten sich zu den Füßen ihrer Zungen in das kühle Nass. Das machte Spaß! Damit die Menschen auch in den Städten mitbekommen, was sie da treiben, ließen sie sich fotografieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;290&quot; alt=&quot;Schneemenschen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/olimdevona/images/Schneemenschen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre später... &lt;br /&gt;
Nun habe ich dieses Bild im Museum von Khodjand gefunden. Hier wurde es für Hygeneausstellungen genutzt. Und ich wundere mich: Was bitte haben sich da muslimische (weibliche) Betrachter bei diesen Bildern gedacht? Wahrscheinlich nichts, hatten sie ja von April bis Oktober auch in der Innenstadt vor sich. Bunt also war das Leben in der Roten Zone...</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-08T18:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/2639588/">
    <title>aus (m)einer mail</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/2639588/</link>
    <description>Dies hier habe ich, sage und schreibe, gerade selber in einer mail geschrieben... Na wenns weiter nichts ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Ich hoffe Du hast noch nicht in meine Schriften hineingeschaut, denn heute hat sich noch mal wirklich was substantielles verändert. Ich habe eine Eingebung gehabt und den Wald mal wieder gesehen, anstatt nur die Bäume. So habe ich das 20. Jh. umgeschrieben. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt toll, oder? leider ist es nur ein Kapitel aus einem Buch. Schnipps in die Finger und schreib das Jahrhundert um, &lt;a href=&quot;http://www.butterflyeffectmovie.com/trailer/quicktime/index_quicktime.html&quot;&gt;Butterlfy effect&lt;/a&gt; sag ick da nur...</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-07T19:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/2519409/">
    <title>Yugotrip</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/2519409/</link>
    <description>Dirk ist wegen des Krieges in Deutschland auf den Balkan geflohen. Inzwischen Mitte 20, lebt er hier zwischen anderen Migranten, versucht, ein neues Leben zu finden. Aber was hinter ihm liegt, lässt sich nicht so leicht vergessen. Immer wieder spuken seine drei Freunde aus Kriegszeiten als Geister der Vergangenheit durch Dirks Wahrnehmung und bringen ihn aus dem Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Flucht vor seinen Visionen lernt Dirk die 19-jährige Amina kennen. Die beiden kommen einander näher, diskutieren, trinken unendlich viel Kaffee. Dirk bemüht sich um die junge Frau, doch die Dämonen seiner Vergangenheit lassen ihn nicht los. Wenn Matthias, Manfred und Torsten ihn packen, ist Dirk seiner stumpfen Aggressivität fast hilflos ausgeliefert. Statt ihm Erlösung zu bringen, wird Amina durch sein Verhalten zurückgestoßen. Selbst vor der Weichheit Aminas Wesen machen Dirks stumpfe pornographische Träume und autoaggressiven Tendenzen keinen Halt. Ganz allein muss sich Dirk einer Wahrheit stellen, die sich nicht länger verdrängen lässt: Er ist das Opfer einer triebgetriebenen  aber gleichsam hilflos machenden Zivilisationidee, in deren Mittelpunkt der all inclusive gebuchte Trip in die Toskana als gefährliches Abenteuer gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird Dirk auf dem Balkan nicht die Mittel finden, die ihn hier heimisch machen koennten. Er ist das Opfer eines jahrtelangen stumm gefochtenen Krieges mit dem Individuum. Assymetrisch, nannte man das, einen Krieg mit einem Gegner, der sich nicht wehren kann...
&lt;hr /&gt;

So könnte die Kurzbeschreibung des Filmes &lt;a href=&quot;http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&amp;sidnr=34620140&amp;comefrom=main.inc&quot;&gt;Yugotrip&lt;/a&gt; auch gehen, aber leider ist ja immer alles anders und deswegen bestimmt wieder langweilig. Ich bin das Opfer  einer triebgetriebenen  aber gleichsam hilflos machenden Zivilisationidee.</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
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    <dc:date>2006-08-12T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/2105686/">
    <title>Kabul: Aus dem Inneren Kreis</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/2105686/</link>
    <description>Ich führte gerade mit einer wirklichen Spezialistin aus Kabul folgende schriftliche Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich: ... Ansonsten höre ich vom Volksfest aus Kabul. Und in der deutschen Presse sind die Meinungen klar: die Afghanen sind enttäuscht von den westlichen Versprechungen. Boa, überall ist hier der Stumpfsinn zu Haus. Die Afghanen sind wahrscheinlich nicht enttäuscht von den Verheißungen der Mission civilisatrice, sondern aufgebracht über die seit Jahren anhaltenden  Gängelungen der Besatzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, Du wirst es besser wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie: &lt;cite&gt;Das afghanische Volksfest ist wirklich böse. Die dortigen Verschwörungstheorien noch nicht einmal voll ernst genommen, würde ich dennoch annehmen, da kochen wieder mal ganz üble Süppchen, und ich fürchte, was letztlich auf den Teller kommen wird, ist gar nicht gut. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
naja, was soll man sagen. Leider ist das Leben dann auch so traurig und nicht nur so schön, wie es noch vor 5 Tagen durch meine Augen aussah. &lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-01T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/2014886/">
    <title>wahr/falsch</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/2014886/</link>
    <description>Gerade &lt;a href=&quot;http://www.wahrfalsch.com&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt;  im Mailverteiler gehabt: eine wahr/falsch Austellung in Wien, ein kleines Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wie funktioniert die Wissenschaft, und wie greift sie in unser Leben ein? Was ist wahr und was ist falsch? die wahr/falsch inc. stellt Fragen und liefert keine Antworten, weil Wissenschaft und Kunst nie Antworten liefern, sondern immer nur neue Fragen stellen können.&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-16T11:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1932365/">
    <title>Ich kann nicht anders!</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1932365/</link>
    <description>Genauso wie die verhassten Streber in der Klasse immer ihre Finger schnippsend streckten, um dem Lehrer ihre notgeile Mitarbeitsbereitschaft zu demonstrieren, fühle ich mich jetzt, auch in das Horn hineinzustossen, in das derzeit so heftig geblasen wird. Aber ich kann nicht anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://existenziellesbesserwissen.twoday.net/stories/1572095/&quot;&gt;Urbane Penner,&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/18/Prekariat&quot;&gt;Prekariat&lt;/a&gt; her oder hin, wo die hier beschriebenen Phänomene hinführen können, zeigt uns der &lt;a href=&quot;http://www.angewandte-sozialwissenschaften.fh-dortmund.de/Berger/aktuelles/ws%200506/Druckversion%20-%20Debatte%20Der%20radikale%20Verlierer%20-%20Kultur%20-%20SPIEGEL%20ONLINE%20-%20Nachrichten.pdf&quot;&gt;Herr Enzensberger&lt;/a&gt;:  In den Kult der Totalverlierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses haarscharfe Urteil (und ich vergesse dem Super Magnus, dass er bis hin zur Globalisierung ausholt, das hätte er sich kneifen können!) hat eine neue Qualität in sich. Doch dazu muss ich weiter ausholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle im Modernen Denken und derjenige, der in der Neuzeit das  Phänomen auf einen Punkt gebracht hat, ist olle Nietzsche. Im seinem Buch &quot;Jenseits der Moral&quot; machte der auf eine Dichotomie aufmerksam:  die Herrenmoral und die Sklavenmoral. Sklavenmoral, meinte er, ist die Grundlage der jüdischen und christlichen Religion.  Entgegengesetzt zum Herren, der &quot;Ja&quot; sagte, handele es sich bei der Sklavenmoral um ein Ressentimentdenken, an dessen Ende ein schöpferisches &quot;Nein&quot; steht.&lt;br /&gt;
Dieses Ressentiment spiegele sich im Satz: &quot;Die Letzten werden die Ersten sein!&quot; Die Hoffnung, daß sich das  vorhandene Ungleichgewicht, wenn auch am jüngsten Tage, in ein Gleichgewicht verwandeln würde. Egal ob es dann &quot;Wolf neben Schaf&quot; hieße, oder &quot;Umkehrung der Verhältnisse&quot; es ist das Ressentimentdenken und das Schöpferische &quot;Nein&quot;,  dass Triebfeder solchen Denkens sei. (Da ich hier keine Lust habe mich weiter in Nietzsche zu verlieren, empfehle ich nur ihn höchst selbst bei &lt;a href=&quot;http://www.uni-leipzig.de/~ftf/lehre/asymmetrie.htm&quot;&gt;Ressentiment in  Literaturliste&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Grundgedanke wurde von Max Weber in seinem Versuch zur  protestantischen Arbeitsethik in  den Sozialwissenschaft exemplifiziert und in der Ethnologie  von dem umstrittenen  Wilhelm E.  Mühlmann in seinem Buch &quot;Chiliasmus und Nativismus. Berlin 1961&quot; für ganz breite Volksbewegungen dingfest gemacht: Umsturzdenken und seine Triebfedern in der christlichen und jüdischen Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kern steht dabei immer ein Gedanke: Es muß ein Schöpferisches Nein her, eine Ideologie, egal wie sie orientiert ist:  rückwärts, vorwärts, nirgendwärst (Utopia). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das was Enzensbergers Ansatz neu macht,  ist seine These vom Fehlen des Schöpferischen. Er meint, dass sich im Totalverlierer (angewandt auf den Totalen Krieg der Nationalsozialisten und den Selbstmordattentäter) ein Nein äußere, dass nicht schöpferisch, sondern nur zerstörerisch ist. Kommt der ohnmächtig wütende nun in ein Kollektiv der Gleichgesinnten, dann wird seine Zerstörungswut explosiv und gefährlich. Das Fehlen des Schöpferischen und trozdem  das Vorhandensein des &quot;Nein&quot;s ist das, was den Totalverlierer zu begreifen so schwierig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten bereitet mir vor allem, dass Enzensberger  das schöpferische Neinvon Nietzsche  in ein einfaches Nein umformt. Er zeigt dabei, dass die Gedanken unweigerlich zur letzten Konsequenz eines solchen Denkens, in den Selbstmord führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass, was den Gedanken zu den urbanen Pennern, Penälern, dem Prekariat, die bisher kamen gleicht, ist das Fehlen des Schöpferischen. Solange sie nichts Schöpferisches vorzuweisen haben, bringen diese Gedanken letztlich nur den schlechten Geruch der Selbstzerfleischung, des  Selbstzerstörerischen...</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-08T12:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1931690/">
    <title>Nabelschau</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1931690/</link>
    <description>Ich weiss nicht, woran es liegt, aber irgendwie grassieren immer Sinnfragen durch die Zunft der Wissenschaftler, da gibt es &quot;quo vadis Symposien&quot; und Selbstbeschäftigung.  Und die neue Qualität ist, dass neben Selbstbeschäftigung immer neue Worte ersonnen werden, sich selbst oder den Zwischenraum zu beschreiben:  &lt;a href=&quot;http://existenziellesbesserwissen.twoday.net/stories/1572095/&quot;&gt;Urbane Penner,&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/18/Prekariat&quot;&gt;Prekariat&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=2433385&quot;&gt;Zwischenschafter&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.antropologi.info/blog/ethnologie/ethnologie.php?title=kulturwissenschafter_kampfen_um_anerkenn&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1&quot;&gt;(via)&lt;/a&gt; ...&lt;br /&gt;
Meine Herren! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nur die letzten Sätze des Prekariatartikels zitieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/18/Prekariat?page=all&quot;&gt;&lt;cite&gt;Die Theorieabteilungen des Euro Mayday weisen darauf hin, dass »Prekarität« ohne einen ausdifferenzierten Begriff von gesellschaftlicher Arbeit allenfalls zur Agitationsfloskel taugt. Tatsächlich entscheidet sich am Begriff der Arbeit, ob es sich bei den Prekarisierten um bloße Opfer der gesellschaftlichen Entwicklung handelt oder nicht doch um eine Avantgarde, die bereits in die Kämpfe der Zukunft verstrickt ist. Denn wenn die Macht der Verhältnisse darin besteht, sich die lebendige Arbeit anzueignen, dann schlummert in diesem Sachverhalt kraft Dialektik auch der Same der Veränderung.&lt;/cite&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dito, sind es  nun also &lt;a href=&quot;http://olimdevona.twoday.net/stories/1595069/&quot;&gt;hybride Zugvögel&lt;/a&gt; auf den Weg zu warmen Nestern oder eine &lt;i&gt;neue Kraft&lt;/i&gt;? Ich bin da eher skeptisch.</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-08T10:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1867630/">
    <title>Zwischenraum</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1867630/</link>
    <description>Spiele, Spieltheorie, Spielfeld, &lt;a href=&quot;http://www.dhm.de/ausstellungen/das-spiel/index.html&quot;&gt;Spielausstellung&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://129.143.232.192/html/deutsch/ausstellungen/sonderausstellungen/sonderausstellung/sonderausstellung_vorlage7.php&quot;&gt;Spielzeug&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/neubau/ausstellungen/HerrderRegeln.htm&quot;&gt;Schiedsrichter&lt;/a&gt;,   &lt;br /&gt;
Ich kann es schon nicht mehr hören. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich drei Jahre mit Spieltheorien herumgeschlagen habe, dass ich praktische Erfahrungen als Ethnologe im Feld gesammelt habe, dass ich meine Rote Karte bekommen habe ... Aber was sollen hier persönliche Befindlichkeiten. Spielthemen gibt es zu Zeiten des Fußballwahns genug. Aber ein Projekt, welches jetzt ins Leben gerufen wurde, geht noch von unfertigen Gedanken aus und versucht neue Konzepte in den Zwischenraum zu werfen.  &lt;a &gt;BLICK.SPIEL.FELD&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
versucht den Zwischenraum das Feld zwischen Betrachter und Spieler als Beschreibungsraum zu öffnen. Nicht das das nicht auch schon &lt;a href=&quot;http://socio.ch/sim/soziologie/soz_9.htm&quot;&gt;Georg Simmel&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://perlentaucher.de/buch/20530.html&quot;&gt;Hans Ulrich Gumbrecht&lt;/a&gt; gemacht hätten, hier taten es zwei schlaue Männer, jeder für sich. In dem vorliegenden Projekt geht es um die Menge der Beteiligten, das Ganze Netz als Spielfeld. Huch ich schreibe nun schon so viel, als wäre es fast mein eigenes. Schaut rein, gutes Projekt.</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-24T10:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1763736/">
    <title>Jenseits der Moral</title>
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    <description>Wenn ich was zu tun habe, vor allem, wenn ich was schreibe, dann fehlt mir die kreative Energie zum Bloggen. Aber das ist gerade wieder mal nicht der Fall. Ganz im Gegenteil, ich habe gelesen und gelesen in Vorbereitung eines&lt;a href=&quot;http://www.uni-leipzig.de/~ftf/index.html&quot;&gt; Seminars&lt;/a&gt;. Thema: Ungleiche Gruppen, ungleiche Verteilung und das Prinzip der Gegenseitigkeit (Reziprozität). In diesem Zusammenhang fielen mir die Schriften des Soziologen Dahrendorf auf, der in den fünfziger Jahren in der Zeit, als noch Debatten geführt wurden, mit Sigrist um die Interpretation des Wesens der  Ungleichheit und der Macht stritt. In diesem Zusammenhang meinte er sehr eindrücklich, die Geschichte der Interpretationsversuche der Ungleichheit in der Soziologie ist gleichzeitig die Geschichte der Soziologie von Rosseau über Marx bis Weber. Dahrendorfs Kerngedanke, zur Ungleichheit findet sich in den Werten. Eine Gesellschaft, die nicht wertet, die keine Moral hat, die gibt  es für ihn nicht. Wer sich nun den Werten getreu verhält, der erlangt immer mehr Prestige und Macht als derjenige, der sich passiv diesen Werten beugt oder gar gegen sie arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit so gut. Mit den Erfahrungen aus einer Diktatur des Proletariats und einer Wohlfahrtsgesellschaft mit Meinungsfreiheit kann ich diesen Gedanken sehr gut nachvollziehen. Doch bleibt in jeder Beschreibung etwas offen: die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Beschreibung der Ungleichheit irgendwann über die These zur Moralischen Gesellschaft hinausgehen und finden, dass es sehr wohl Gesellschaften ohne Werte und Moral geben würde? Gibt es eine Zone jenseits der Moral, wie Nietzsche sie fordert?</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-29T14:40:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1642699/">
    <title>Wo ist die Randzone? Wo ist sie? Wie sieht sie aus?</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1642699/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://olimdevona.twoday.net/stories/1620898/&quot;&gt;Fragen, Fragen, fragen&lt;/a&gt;. Wenn man Urlaub hat, Bücher schreibt und Lebensmittel zählt, es ist ja Fasten, dann beschäftigt man sich schon mal mit der Randzone. Besonders auf Klo. Da liegt derzeit die wunderbare Klolektüre &quot;&lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/5640.html&quot;&gt;1926, ein Jahr am Rande der Zeit&lt;/a&gt;&quot;. Das paßt immer gut. Kurze Stücken über ein mir völlig unbekanntes Jahr, dass mir außerdem völlig egal ist. Ist nur ein wunderbares Buch. Und der Herr Gumbrecht erzählt uns von dem 1926er Jahr in kleinen Scheibchen, wie auf Klo, äh, wie für das Klo gemacht. Und hier steht nun:&quot; Zusammenbrechende Codes&quot; : &quot;Zentrum &amp; Peripherie&quot;, dass alle immer über das Phänomen Randzone und Zentrum reden würden und so tun, als müsse man die Randzone erklären, dass Zentrum sei jedem als solches klar definiert! Ha! Erwischt! Wir denken nämlich immer, wir sind das Zentrum! Und das beim Kacken, das ist gut! Ja, die Chinesen, die sagen &quot;`zhongguo&quot;&apos; -- &quot;`Land/Reich der Mitte&quot;&apos;, die bekennen sich dazu. Die Egozentristen, die es offen zugeben, die auch. Schlimm sind die fishing-for-compliments-Typen, oder die mit dem understatement-Fimmel. Sich selber spielerisch in die Randzone stellen und dann ins Zentrum rücken lassen, bitte, bitte, du bist doch viel besser als du denkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowas kann schon mal passieren, wenn man rumkackt, da kommt eine Erkenntnis ins Zentrum deines Gehirns. Du sitzt gar nicht in einer Randzone, sondern schleppst das Zentrum mit dir rum, sogar auf Klo. Hmmm!</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-02T15:00:24Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1639503/">
    <title>feine kommentiermaschine!</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1639503/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/stories/397462/&quot;&gt;Das wahre leben hier!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich benutze immer, wenn ich &lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/stories/397462/#397896&quot;&gt;kommentieren&lt;/a&gt; muß, diese Programm  &quot;Beitrag anlegen&quot; meiner eigenen Seite: die baut mir schön in xml alles das auf, was ich nur unter Schwierigkeiten in den&lt;a href=&quot;http://stralau.in-berlin.de/blog/2006/02/28/warum-ich-erstmal-nicht-mehr-auf-bloglesungen-gehe/#comments&quot;&gt; Kommentaren&lt;/a&gt; bei anderen mir selbst ausdenken könnte, ich muss nur noch texten! Und da ich dieses nun schon mal in dieses Fenster geschrieben habe, kann ich ja auch gleich auf den &quot;Veröffentlichen&quot; Knopf drücken, damit springe ich vielleicht auf der Startseite von twoday ein paar Plätze nach oben! Oh, die Statisitik ist das nicht der wirkliche Porno der Blogger, sie macht geil oder turnt ab, je nach Inhalt, so nun aber Inhalt auch wenn er für eine &lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/&quot;&gt;andere Seite&lt;/a&gt; bestimmt war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9133/1.html&quot;&gt;McLuhan&lt;/a&gt;, der alte Mann, schrieb in seiner &quot;Mechnischen Braut&quot; ein ´paar wundervolle Sätze in seinem Abschnitt &lt;i&gt;die armen Reichen&lt;/i&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;In der Vergangenheit befreite ein großes Vermögen seine Besitzer oft von der Ausübung niedriger Tätigkeiten und von schlechter Gesellschaft und sorgte für ein Gefühl öffentlicher Verantwortung. Heute hat sich diese Tendenz umgekehrt. Die allermeisten Reichen sind die alltäglichen Fronochsen, in denselben Tretmühlen unterwegs wie die Draufgänger,  die noch am Reichtum arbeiten. Wie jeder Krämer arbeiten sie unermüdlich, pflichtbewußt, ohne die Wirkung ihres Vermögens und ihrer Macht zu überblicken. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Haben sie erst genug Geld für alle Konsumgüter, sind sie am Ziel. An diesem Punkt läßt sie der Schlüssel zum Erfolg ins Leere laufen. Es gibt keine Bäume mehr, die sie erklettern können. Am Gipfel angekommen finden sie keine Hochebene, auf der sie sich eine umfassende und nützliche Existenz einrichten könnten. Als Gipfelstürmer erben sie eine Ethik für Arbeit und Freizeit, die sich in nichts von den tief unter ihnen stehenden Toms, Dicks und Harrys unterscheidet. Hatte der englische oder europäische Geschäftsmann ersteinmal die Spitze erklommen, versuchte er, seine Existenz  im Verlauf von ein oder zwei Generationen dem Adel anzugleichen. Er konnte seine Freizeit für Politik, Bildung und direktes persönliches Mäzenatentum nutzen. Heute aber ist das anders. Für uns hat der Vorgang des Ankommens Bedeutung, nicht mehr das erklärte Ziel, uns selbst zu bestimmen und die eigene und fremde Erfahrung durch  unseren Wohlstand und unsere Freizeit zu bereichern.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte es nicht besser formulieren. Aber es gibt die alten Reichen immer noch: George Soros z.B. auch wenn er Politik für seine offenen Gesellschaft macht,  er macht  wenigstens was aus seinem Spielgeld. Der Stiftungsführer  des Maecenata Instituts ist voll Leuten  von kleinerem Kalliber aber mit dem gleichen Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch Hoffnung, vielleicht auch für die Kinder von &lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/stories/397462/&quot;&gt;dem beschriebenen Paar&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-01T21:19:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1637842/">
    <title>Arbeit macht das Leben süß!</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1637842/</link>
    <description>Gestern habe ich wieder mal Holz für die Öfen gemacht. Da nun die Schränke und andere Holzreste aus dem Keller verschwunden sind (oder mir einfach zu kompliziert sind zu bergen) habe ich mich wieder mal daran gemacht, die Palletten hinter dem Haus handlich mit der Brechstange zu zerkleinern, um sie dann später mit derTischkreissäge in Stücke zu sägen. Diese Arbeit bringt mir Ruhe und Entspannung und außerdem kann man dabei prima nachdenken. Gestern dachte ich komischerweise darüber nach, warum einige dieser Palletten so scheiße schwer zu zerkleinern sind.&lt;br /&gt;
Ich fluchte und zählte nach der zweiten Pallette, die mich eine Stunde kraftraubender Zeit kostete, mal spasseshalber die Nägel, die befliessene  Pallettenfacharbeiter da in das Holz droschen. Um die Unwissenden aufzuklären: Palletten bestehen aus fünf  Holzleisten, von denen drei (rechts, mitte, links) mit jeweils drei Füßen versehen sind. Dazwischen sind zwei Latten, um die Fläche zu vergrößern. Die Fußlatten ihrerseits haben nocheinmal jeweils eine Latte als Befestigung, ein Sandwich mit Holzklotzbelag gewissermaßen. In einige der Palletten waren pro Fußfestmachung bis zu 8 dicke sieben Zentimeter lange Stahlnägel reingedroschen. Von beiden Seiten, sind das sechzehn, daß mal neun, huch da muß ich schon den Rechner nehmen: man hat da bis zu 144 Nägel in das Holz versenkt. Schaut man sich die Pallette genau an, sieht man das Zeichen DDR im Kreis. Bei den anderen, bei denen man vernünftig mit Nägeln umging, deren Holz leicht und schnell aber wenig effektiv verbrennt, da stand EU drauf, Europalletten halt. &lt;br /&gt;
Hah, dachte ich, daran ging die Zone zugrunde.  Gewissenlose Arbeiter, die ihre Nägelpracht einfach in die Palletten versengten. Waren diese alle, konnte man Karten spielen, der Nachschub mußte erst her, vielleicht mußte man ja sogar länger warten, hmm: Arbeit mach das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder! war das nicht ein alter Spruch von Zonenqualität?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muß mich noch fünfzehn Jahre später darüber ärgern! Kein Wunder das wir aufgekauft wurden ...</description>
    <dc:creator>Olim-devona</dc:creator>
    <dc:subject>Randzone</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Olim-devona</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-01T15:38:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://olimdevona.twoday.net/stories/1620898/">
    <title>Randzone</title>
    <link>http://olimdevona.twoday.net/stories/1620898/</link>
    <description>-- &quot;Wo ist eine Randzone? Wo ist sie? Wie sieht sie aus?&quot;&lt;br /&gt;
-- &quot;Sag mal, noch bescheuerter gehts nich oder?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Typen standen am improvisierten Tisch in dem Jahrzehnteprovisorium, das hier in X unter den Leuten  Bahnhofskneipe genannt wurde, sich selber irgendeinen albernen Mädchennamen gegeben hatte: &quot;bei Isy...&quot; irgendsowas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- &quot;Also, wenn ich von A nach B will! ... &quot;&lt;br /&gt;
-- &quot;Du bist hier aber in X!&quot; &lt;br /&gt;
-- &quot;Ja, also wenn ich von X nach A will!...&quot;&lt;br /&gt;
-- &quot;Ach jetzt komm, wer will denn schon von hier aus nach A. Unserer Lehrer hätte das vom Regen in die Traufe genannt!&quot;&lt;br /&gt;
-- &quot;Und wie nennst Du das?&quot;&lt;br /&gt;
-- &quot;In die selbe Scheisse!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide hatten ein Bierglas vor sich stehen, beide rauchten die gleiche Marke Zigarette, beide sahen irgendwie auch gleich aus, nur der eine von ihnen hatte wohl einen längeren Schwanz. Jedenfalls tat er so. Der Rauch in der Kneipe kämpfte mit der Luft um die Vorherrschaft im Raum. Kann man sich wundern, warum die Luft überhaupt noch kämpfte. Jeden Tag um 12 die gleiche Scheisse, gerade zwei Stunden auf, lag die Luft schon wieder in den Seilen, dem Rauch war das Spiel wohl auch über die Jahre langweilig geworden. Jedenfalls triumphierte er schon lange nicht mehr. Es war wohl wie mit dem Grashalm am Bordstein, der sich jeden Tag auch nur für fünf Minuten wünschte, heute mal nicht von dieser Dreckstöle angeschissen zu werden, die fette Sau, die hier jeden Morgen kurz rauskam, um zu scheissen. Die Kacke triumphierte schon lange nicht mehr, der Grashalm hatte sich in sein Schicksal ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den beiden am Tisch war es wohl ebenso. Der eine hoffte wohl jeden Morgen darauf, mal eine guten Tag zu erleben, mal was zu erfahren, und so stellte er seine Fragen. Der andere schiss da drauf, ohne Triumph, einfach so, wie man eben scheisst. Und beide ergaben sich wieder dem Tag. Naja, blieben sie eben immer in ihrem Zentrum, in der Bahnhofskneipe in X und glitten nicht ab, in eine dieser Randzonen.</description>
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    <dc:date>2006-02-25T20:18:30Z</dc:date>
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