Mittwoch, 25. März 2009

acoustic art

Punkt Punt Komma Strich kann viele Varitionen haben.



(via)

Samstag, 31. Januar 2009

Manchmal gibt's so Momente...

Donnerstag, 29. Januar 2009

UNRWA SCHOOL IN BEIT LAHIA, GAZA, PALESTINE

Ein ded Entwicklungshelfer war in Gaza, als die UN Schule in Beit Lahia angegriffen wurde. Deutlich zu erkennen hier die Phosphorbomben, mit denen -- der für Europäer so symbolträchtige Ort --die Schule beschossen wurde.

Medienkrieg hin oder her, der ist hier real...

Eine Auswahl der Bilder von Beit Lahia auf dieser Seite.

Die links zu allen Fotos vom Ort des Geschehens weiter unten.

BEit-Lahia-Gaza-1























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Montag, 26. Januar 2009

gewagte Vergleiche

Ist es zulässig, Dinge miteinander in Beziehung zu setzen, die offensichtlich nicht zu einander passen? Auf der einen Seite der Völkermord an den Juden im zweiten Weltkrieg und auf der anderen Seite die Unterdrückung von Palestinensern auf israelischem Territorium?

Hier eine Seite mit einer gewagte aber auch augenöffnenden Gegenüberstellung von Bildern aus Konzenztrationslagern und Getthos mit Bildern aus dem Gazastreifen und Israel. Der wissende Leser kann hier sich des Experiments des gewagten Vegleiches unterziehen und wird sehen, was da geht und was dabei nicht geht. Aber Achtung, das Phänomen des Aha Erlebnisses ist dabei ein trügerisches Ergebnis vorgefertigter Erwartungen und scheinbar faktischer Bestätigung des Erwarteten.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Graffiti im Krieg oder Krieg im Graffiti?

US-Amerikanische Soldaten brachten nicht nur Krieg, Zerstörung und weltherrschaftliche Ideen von Demokratiedominanz in den mitteren Osten, sie brachten auch ihre eigenen Spray Dosen mit.

Viele Soldaten nutzen diese in Folge dessen zur künstlerischen Aussage.

Hier wurden sie gesammelt und ausgestellt... und mit einem ellenlangen Text versehen, den ich aber nicht mehr als 20 Zeilen aushalten konnte.

Naja, ich bin wohl eher der visuelle Typ...


(via)

Freitag, 19. Dezember 2008

kann nicht über den Graben springen...

Dieser Artikel ist eine Auseinandersetzung mit der Leipziger Lokalzeitung LVZ, die jedoch nicht alle Inhalte online zur Verfügung stellt. Deswegen sind relevante Ereignisse auch bei anderen Medien verlinkt.

Am Mittwoch war ich in einem türkischen Imbiss, um ein mit allerhand Leckereien gefülltes Mittagsbrot zu verspeisen. Dieser türkische Imbiss zeichnet sich durch ein Abo der Leipziger Lokalnachrichten LVZ aus und ich nehme solche Imbissaufenthalte gerne wahr, um Zeitungen zu lesen, die mich sonst nicht erreichen.

Aufhänger der Zeitung war, wie könnte man es auch anders erwarten, der erste Tag der Gerichtsverhandlung gegen Ahmad Obeidi, dem Mörder seiner Schwester. Sie fiel einem Ehrenmord zum Opfer. Wie das schon in Blutrachedebatten zu beobachten ist, geht das Verständnis für fremde Rechtsnormen und die Reflektion der eigenen immer an die Grundfesten der als richtig erachteten eigenen Wertvorstellungen. Ich will diesen Spagat hier nicht wagen. Stattdessen soll eine einfache Beobachtung reichen.

Die Betrachtungen zum Gerichtsfall Ahmad Obeidi waren der LVZ einige Artikel wert, Seite eins, Seite drei, eine Kommentarspalte und eine historische Betrachtung zu islamischen Ehrenmodern in Deutschland. Eine ganz geballte Ladung Kulturanalyse. Die Positionen waren klar, Morsal war einer schrecklichen Tat zum Opfer gefallen, das Rechtssystem in Deutschland durch solche interkultuellen Konfliktfälle wieder einmal gefordert. Alles wenig überraschend... Das Bild des Toten Mädchen hatte sich durch diese vier, fünf Artikel kräftig in meinen Gehirnwindungen festgesetzt. Bei mir stand die Frage, wie ich im Institut für Ethnologie im Seminar mit dem Thema umgehen würde, was kann man Studenten an Kulturrelativismus zutrauen und wieder einmal sinierte ich über die Berufskrankheit des Distanzhaltens zu Werturteilen über andere Völker in der Ethnologie.

Ich blätterte weiter und traute meinen Augen nicht. In Bad Berka hatte neulich ein junger Mann seiner Freundin und ihrem Kind mit ein paar Hammerschlägen die Schädel zertrümmert, weil er seinen Unterhalt von 177 EURO nicht zahlen wollte;
ein kleiner Gerichtssaalbericht mit der Pointe schon in der ersten Zeile, der Schuldige bekam lebenslänglich. Nun war ich baff. Da ist also der Zeitung der Ehrenmord ohne wirklich der Debatte beizutragen fünf Artikel wert. Die schreckliche Verfehlung und das Auslöschen der eigenen Familie in Bad Berka, so suggeriert die Zeitung Alltag in Deutschland. Warum ist es das kulturell Fremde, dass uns so sehr herausfordert und nicht die uns kulturell eigene mörderische Raserei? Ein Muslim würde sich alleine schon um die Möglichkeit einer solchen Tat verwundern. Wo die Ehre der Familie einen höheren Wert darstellt als die Freiheit eines Individuums, ist die sinnlose Tat von Bad Berka schier unvorstellbar. Denn hier ist es nicht der einzelne Mensch, der die Last des Leben schultert, sondern es sind alle Familienmitglieder. Auch würde eine einzelne Familie nicht so ungeschützt dem Berserkertum eines kranken Ehemannes ausgesetzt sein. Hier wären Brüder und Cousins diejenigen, die die Exzesse eines Einzelnen unterbinden.

Da tut sich der wahre Graben auf, zwischen denen Kulturübersetzer kaum vermitteln müssen. Einerseits ein einzelnes Opfer, dass im Ausscheren aus der Familienbahn gerichtet wurde, andererseits eine Familie, in der das Ausscheren zu ihrem Schicksal wurde, und die es jetzt nicht mehr gibt.

Meuchelmord und Ehrenmord, zwei Seiten einer Medallie, die als unsere Gesellschaft erkannt werden sollte. Die Diskrepanz beides jedoch gleichermaßen zu reflektieren, die fehlte der LVZ und vielen anderen auch.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Direkt vom Sofa in die Fremde

Ich lese schon länger den Museumsblog. Ein unglaublich vitaler Autor mit Einblicken und Ideen, wie man sie in die Museumswelt selten bekommt. Nun hat er über Umwegen auf ein online Ausstellungskonzept des Pariser Museums musée de quai brainly aufmerksam gemacht. Ich war begeistert. Das nenne ich mal flashig wow. Für jeden eine einfache Möglichkeit mal vom Sofa in die Fremde einzutauchen. Und wer es ganz exklusiv haben will, der nimmt sich einfach ein paar Objekte aus dem Schrank und schaut sie sich rundum an. Dazu muss er sich an der Rezeption aber ersteinmal ein paar virtuelle Handschuhe besorgen...

Mittwoch, 27. August 2008

unfaßbar

Alle Nachrichten von getöteten oder vermißten Kindern schockieren, stellen den Menschen vor die Herausforderung, diese verdammte Welt nicht immer verstehen zu können. Doch es gibt anscheinend Dimensionen von Kindsmord, die schnell eine politische Sphäre erreichen. Einen solchen Fall haben wir gerade in Leipzig, der Tod der Michel und die offensichtliche Mobilisierung der Reudnitzer Rechten. Die allgemeine Bevölkerung mit Kindern kann kaum an dem Ereignis vorbei. Im Kindergarten und Schulen müssen Eltern ihre sämtlichen Vollmachten erneuern, man weiss ja nie. Alle bekommen Handzettel mit, unterschrieben von Polizeipräsidenten, von Schulratsvorsitzenden usw. Sie garantieren ihnen alles Mögliche, manchmal sogar Sicherheit, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Die Stadt ist aufgeregt.

Gleich nach dem Ereignis gab es Betroffenheitsdemonstrationen, die von der ersten Sekunde an in die Rechte Tasche gesteckt wurden. Gerüchte gehen um, dass das Opfer direkte Verwandtschaft zur NPD Zentrale hatte. Unglaublich schnell wurde reagiert.

Vorgestern maschierten die Braunen auf und schafften mit unglaublicher Organisation, die angekündigte Montagsdemonstration in die Hand zu nehmen. (Ein guter Bericht von der Szenerie hier)

Und die Linken sind sprach- und fassungslos ob dieser unglaublichen Kraft, die sich jetzt gerade entfalltet. Die Reporterin von mephisto (Beitrag noch nicht online wird aber nachgreicht) faselte ob dieser Szenerie nur noch unzusammenhängendes Zeug. Ich will dem Tagesaktuellen nichts hinzufügen, sondern die jetzigen Ereignisse mit einer persönlichen Erfahrung verbinden.

Vor ein paar Wochen feierten wir Kindergeburtstag im Saurierpark Kleinwelka, in der Nähe von Bautzen, unweit vom Dreiländereck D/Pl/Cz.
Hier waren eine Unmenge Familien mit Kindern unterwegs, es waren Ferien diesseits und jenseits der Grenze. Hier hatte ich Gelegenheit, eine Gruppe polnischer Skins mit ihren Familien zu beobachten. Auffallend war dabei die starke Rollentrennung in der Familie. Die Sorge um die Kleinen ist Frauensache, das Wohl der Familie hingegen Männersache. Wir kennen es auch aus anderen Zusammenhängen, passiert dem Kind irgendetwas innerhalb der Familie, ist das Frauenaufgabe, ist jedoch da draussen etwas im Argen, tritt der Vater in Erscheinung und verteidigt seinen Nachwuchs bis aufs Blut. Diese hier etwas zoologisch anmutende Beobachtung hat ihren Usprung in einem Familiendenken, so würden Gesellschaftsethnologen sagen, dass archaische Züge trägt. Für Zöglinge aus Ottonormalfamilien im nunmehr fast ausschließlich bürgerlichen Deutschland sind solche Familienformen fremd. Nichts zuletzt sind deshalb gerade die beschlagensten Verwandtschaftsethnologen fasziniert von solchen sonst nur in außereuropäischen oder südeuropäischen Clans- und Stammesgesellschaften zu findenden Familienlebenswelten.
(Siehe www.jf-archiv.de/archiv08/200815040456.htm)

Auch ich konnte mich eine gewissen Faszination dieser Familienanschauung nicht entziehen. Lange beobachtete ich das eingespielte Rollenverhältnis zwischen Frauen, Kindern und ihren Vätern.

Die Kommentatoren der Leipziger Reudnitz Montagsdemo sprechen nun den Anwesenden Skins und Hools eine familiäre Kompetenz ab. Und gerade hier irren sie sich und verkennen, dass diese sich auf ein völlig anderes Familienverständnis gründet -- und dieses Verständnis von Familie wurde mit dem Mord an einer Verwandten aus diesen Familienkreisen erheblich angegriffen. Die spontane und gut organisierte Reaktion hat ihre Erfahrung in der politischen Arbeit, ihre Kraft jedoch gebiert sie aus dem Angriff auf archaische Überzeugungen.

Interessanterweise treffen sich diese Überzeugungen nun in Teilen mit dem weiten Spektrum der Leipziger Bevölkerung. Keiner will jemanden aus seiner Familie verlieren, aber auch nicht jeder würde hierfür die Wiedereinführung der Todesstrafe fordern. Nur ein Teil tut es, lautstark. Es erinnert mich an die Montagsdemonstrationen vor vielen Jahren, als die ersten noch für Veränderungen im Land demonstrierten, andere aber bereits das DDR Emblem aus ihrer Fahne geschnitten hatten und riefen: "Wir sind ein Volk!" Auch hier war eine heterogene Masse anwesend, doch die hatte greifbare Ziele. Die jetzigen Ziele der Leipziger Montagsdemonstranten sind unfaßbar aber ein klarer Ausdruck aller Hilfosigkeit, auf soetwas wie Kindsmord zu reagieren.

Erst wenn die erste Wut verflogen, werden wir sehen, was sich wohl in Leipzig noch formieren wird.

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Olim ist ein arabischer Vorname, der sich aus der Silbe ilm ableitet und soviel heißt wie der Wissende oder Wissenschaftler. Ich habe den Namen 1994 in Buchara verliehen bekommen und ein Jahr später angefangen, Mittelasienwissenschaften zu studieren. Das tue ich heute immer noch im fortgesetzten Stadium. Devona ist ein Wort das man fuer verrückt, entrückt, weggetreten benutzen kann. Es hat immer irgendwie mit Liebe zu tun, zu den Menschen, zum Leben, zu Gott. Naja und das zusammen macht die Figur Olim devona aus. Manchmal schlüfe ich in sie hinein und fuehle mich dann total devona.

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